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Personalentwicklung
Die Erwartungen, die die Gesellschaft an den einzelnen Menschen stellt, haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert.
Früher legte man mehr Wert darauf, sich seinem Umfeld anzupassen, um nicht aufzufallen. Heute erwartet man vom Einzelnen,
dass er die Eigensinnigkeit seines Denkens und Handelns „in Szene setzt“, d.h. auffällt. Nur auf diese Weise, so scheint es,
kann man Anerkennung finden. Angepasste, „graue Mäuse“ dienen nur noch als abschreckendes Beispiel in der Werbung.
Der moderne Mensch soll ein selbstverantwortetes Leben führen, indem er selbst entscheidet, was richtig oder falsch,
gut oder böse ist.
Vielen von uns wurde in ihrer Erziehung jedoch noch beigebracht, dass im Zweifelsfall die Anpassung der Auseinandersetzung
vorzuziehen ist. Da wir die in der Kindheit kennen gelernten Anforderungen nie ganz aufgeben können, müssen wir einen Spagat
vollziehen, um den neuen Anforderungen der Selbstverantwortung gerecht zu werden. Von uns wird verlangt, in zwei Welten zu leben.
Dieser Spagat hat oftmals langwierige psychische ›Zerrungen‹ zur Folge.
Mein Konzept des Unbewussten geht davon aus, dass viele Konflikte im Alltag Symptome
solcher Zerrungen sind, ohne dass die Gründe für diese inneren Konflikte erkannt werden. In Führungsetagen und Mitarbeiterteams
sind die Gründe für solche Schwierigkeiten in unbewussten, eingespielten und festgefahrenen Verhaltensstrukturen zu suchen.
Solche reibungsintensiven Verhaltens- und Organisationsstrukturen zeigen sich nicht nur in Unternehmensabteilungen, sondern
auch in Mitarbeiterteams sozialer Einrichtungen, Lehrerkollegien und anderen Gruppen, in denen Menschen miteinander arbeiten
und aufeinander angewiesen sind.
Sie können sich in unterschiedlichen Phänomenen und Symptomen äußern:
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schlechtes Betriebsklima
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hohe Fluktuation der Mitarbeiter
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überdurchschnittlicher Krankenstand
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Burn-out-Symptome
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Mobbing
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Motivationsverluste der Mitarbeiter
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Führungskonflikte
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Entscheidungen, die sich als schädlich für das Unternehmen / die Einrichtung herausstellen
Ein psychoanalytisch orientierter Personalentwickler präsentiert keine fertigen Lösungen, sondern provoziert und ermutigt Führungskräfte und Teams zu Veränderungen, die diese letztlich selbst vornehmen müssen. Werden durch die Interventionen unbewusste Verhaltens- und Organisationsstrukturen sichtbar, können Konflikte, die die Zusammenarbeit hemmen oder das Wohlbefinden einzelner Mitarbeiter stören, verstanden und verarbeitet werden. Dies eröffnet neue Entscheidungs- und Handlungsmöglichkeiten.
Als Personalentwickler biete ich an:
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